Tagesgeldtausch - Tagesgeldkonto

Ein Tagesgeldkonto könnte man eigentlich auch Girokonto nennen.
Der Unterschied darin besteht in der Verzinsung. Bei einem normalen Girokonto sind zwar die Zinsen niedriger als bei einem Tagesgeldkonto, aber dafür stabiler. Bei einem Tagesgeldkonto, ist der Zinssatz täglich variabel.

Bei einem Tagesgeldkonto kann man jedoch keine üblichen Zahlungsmodalitäten (Daueraufträge) tätigen. Man kann jedoch den eventuellen täglich gewonnenen Gewinn, wiederum auf ein so genanntes „Reverenzkonto“ (auch Girokonto) überweisen. Es gibt Banken, die für ein Tagesgeldkonto keine Mindesteinlage verlangen. Es gibt aber auch Banken mit Mindesteinlagen. Da jedoch vom Tagesgeldkonto täglich über das Geld verfügt werden kann, nennt man es auch Tagesgeldtausch. Ein Tagesgeldkonto ist wie eine Kapitalanlage, natürlich mit entsprechendem Zinsrisiko, im Gegensatz zu einem Sparbuch. Es gibt auch keine Kündigungsfristen

In der Regel wird ein Sparbuch für einen bestimmten Zeitraum angelegt, und entsprechend wird auch der Zinssatz festgelegt. In diesem Zeitraum kann man deshalb auch nicht über das angelegte Guthaben, verfügen. Beim Tagesgeldkonto kann man sein Geld zu jeder Zeit auf ein anderes Konto überweisen und anschließend darüber verfügen.

Tagesgeldkonten werden immer beliebter. Die Zinsen liegen je nach Bank zwischen derzeit 1,5% und 2,8%.

Die Einlagen von Tagesgeldkonten unterliegen einer Einlagensicherung gemäß $1.807 BGB.
In der EU seit dem 30. Juni 09 100% der Einlagensumme, maximal jedoch 50.000 Euro. In manchen Ländern sogar bis zu 103.000 Euro. Deutschland hingegen hält sich an die EU Mindestvorgabe.

Wer also Geld übrig hat, und etwas Risiko liebt, und sein Geld täglich arbeiten lassen will, der kann mit einem Tagesgeldkonto nichts verkehrt machen.
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